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Klimaschutz & Energie

Hamburgs Klimaneutralität 2040 umsetzen – Schwammstadt, Energiewende und lokale Klimaresilienz in Hamburg-Mitte.

Meine Positionen

Klimaneutralität 2040 ist beschlossen – jetzt muss der Bezirk liefern: Jeder Bebauungsplan, jedes neue Gebäude muss klimaverträglich sein.

Photovoltaik auf alle Bezirksdächer: Schulen, Sportzentren und Verwaltungsgebäude werden zu Vorbildern der Energiewende.

Schwammstadt statt Betonwüste: Dezentrale Regenwasserspeicherung und Fassadenbegrünung schützen vor Überflutungen und kühlen die Stadt.

Warum Klimaschutz auf Bezirksebene zählt

Klimaschutz beginnt vor der Haustür. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat erheblichen Einfluss auf Flächennutzung, Gebäudeplanung und den öffentlichen Raum – und damit auf den CO₂-Fußabdruck unseres Bezirks.

Im Oktober 2025 hat die Hamburger Bevölkerung per Volksentscheid mit 53,2 % Zustimmung beschlossen, das Ziel der Klimaneutralität auf 2040 vorzuziehen. Das ist kein Rückenwind – das ist ein demokratischer Auftrag. Die Hamburgerin und der Hamburger haben klar gesagt: schneller, konkreter, jetzt. Als KUS-Vorsitzende nehme ich dieses Mandat ernst. Wer abstimmt und dann wartet, dass andere liefern, handelt nicht im Sinne des Votums.

Meine Rolle als KUS-Vorsitzende

Als Vorsitzende des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt und Stadtnatur (KUS) in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte trage ich direkte Verantwortung dafür, dass Klimaschutz nicht bei Beschlüssen stehen bleibt, sondern in der Fläche ankommt. Der KUS ist das Herzstück meiner politischen Arbeit. Wie das in die gesamte Bezirkspolitik eingebettet ist, erkläre ich auf der Seite Mein Bezirk Hamburg-Mitte.

Meine Ziele

  • Photovoltaik auf allen Bezirksgebäuden – Schulen, Sportzentren und Verwaltungsgebäude als Vorbilder
  • Schwammstadt Hamburg-Mitte – dezentrale Regenwasserspeicherung, Fassadenbegrünung und Aufforstung für besseres Mikroklima und Überflutungsschutz – Klimaanpassung konkret in Hamburg-Horn
  • Klimaresistente Stadtplanung – mehr Grün, weniger Versiegelung in neuen Quartieren
  • Energieberatung für Mieter:innen – niedrigschwellige Angebote, besonders in einkommensschwachen Gebieten
  • Hitzeaktionsplan für Hamburg-Mitte – Trinkbrunnen, Schattenflächen, Kühlorte in Horn, Hamm und Borgfelde

Was ich erreicht habe

Im KUS-Ausschuss habe ich mich erfolgreich für eine Machbarkeitsstudie zu Solar-Carports auf bezirklichen Parkplätzen eingesetzt. Das Ergebnis liegt vor – die Umsetzung ist für 2026/2027 geplant.

Außerdem konnte ich durchsetzen, dass der Bezirk bei allen neuen Gebäudeprojekten eine Stellungnahme zur Klimaverträglichkeit einholen muss.

Das Schwammstadt-Konzept für Horn und Hammerbrook ist auf den Weg gebracht. Die konkreten Projekte in Horn beschreibe ich auf Mein Horn – mein Wahlkreis und im Klimaanpassungs-Guide für Hamburg-Horn.

Der Klimaaktionsplan 2026

Im Jahr 2026 bringe ich einen umfassenden Klimaaktionsplan für Hamburg-Mitte in die Bezirksversammlung ein. Er soll nicht im KUS-Ausschuss entstehen und dann in der Schublade landen – deshalb erarbeite ich ihn gemeinsam mit Wissenschaftler:innen, Stadtteilinitiativen, Bürger:innen und anderen Fraktionen. Der Plan soll konkrete Ziele für Flächenentsiegelung, Begrünung und Energieeffizienz im Bezirk festlegen – messbar, mit Zuständigkeiten und Zeitplan. Klimaneutralität 2040 ist beschlossen. Jetzt geht es darum, den Weg dorthin Schritt für Schritt zu definieren.

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Häufige Fragen

Fragen & Antworten

Was ist der KUS-Ausschuss und was macht er?
Der KUS-Ausschuss (Klimaschutz, Umwelt, Stadtnatur) ist der Fachausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte für alle Umwelt- und Klimathemen. Ich führe seit 2024 den Vorsitz. Wir entscheiden über Begrünung, Klimaanpassung, Naturschutz und Umweltschutz im Bezirk – von Dachbegrünungen bis zu Versickerungsflächen.
Was bedeutet Schwammstadt konkret für Hamburg-Mitte?
Eine Schwammstadt speichert Regenwasser dezentral – in begrünten Dächern, wasserdurchlässigen Belägen und Bioretentionsflächen – statt es sofort in die Kanalisation zu leiten. Das schützt vor Überflutungen bei Starkregen und kühlt die Stadt bei Hitze durch Verdunstung. Ich setze mich dafür ein, dass neue Bauprojekte in Hamburg-Mitte diese Prinzipien verbindlich umsetzen.
Bis wann soll Hamburg klimaneutral sein?
Hamburg-Mitte arbeitet auf das Ziel 2040 hin, das der Volksentscheid vom Oktober 2025 bekräftigt hat. Als KUS-Vorsitzende sorge ich dafür, dass Klimaschutz in jeden Bebauungsplan und jede Bezirksentscheidung einfließt.
Was ist der Unterschied zwischen Klimaschutz und Klimaanpassung?
Klimaschutz zielt darauf ab, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und den Klimawandel zu bremsen. Klimaanpassung bereitet uns auf die bereits unvermeidbaren Folgen vor – Hitzewellen, Starkregen, Trockenheit. Beides ist nötig, und beides ist Teil meiner Arbeit im KUS-Ausschuss Hamburg-Mitte.