Zum Hauptinhalt springen

Mein Bezirk Hamburg-Mitte

Als KUS-Vorsitzende gestalte ich Hamburg-Mitte: Klimaneutralität 2040, soziale Gerechtigkeit und Vielfalt von Horn bis HafenCity.

Meine Positionen

Als KUS-Vorsitzende entscheide ich mit, wie Hamburg-Mitte bis 2040 klimaneutral wird – der Volksentscheid von Oktober 2025 hat uns den Auftrag gegeben, jetzt liefern wir.

Von Borgfelde bis Wilhelmsburg, von Hamm bis HafenCity: Ein Bezirk funktioniert nur, wenn niemand vergessen wird. Ich bin in allen Ausschüssen präsent.

Die Ampel-Koalition in Mitte zeigt: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit sind keine Gegensätze. Wir beweisen es jeden Monat neu.

Verantwortung für ganz Mitte

Mein politisches Engagement wächst in konzentrischen Kreisen. Hamburg-Horn, mein Wahlkreis, ist der Kern – dort bin ich geboren, dort lebe ich, dort bin ich 2024 direkt gewählt worden. Der Hamburger Osten – Hamm, Borgfelde, Rothenburgsort – ist mein erweitertes Zuhause. Und der gesamte Bezirk Hamburg-Mitte ist mein politischer Verantwortungsraum.

Das bedeutet: Was ich in Horn für richtig halte, setze ich für alle anderen Stadtteile des Bezirks genauso ein. Verwurzelung im Stadtteil und Verantwortung für den ganzen Bezirk sind kein Widerspruch – sie bedingen sich gegenseitig.

Der Hamburger Osten: mein erweitertes Zuhause

Als Sprecherin der Stadtteilgruppe Hamm, Horn, Borgfelde und Rothenburgsort arbeite ich regelmäßig an konkreten Verbesserungen für alle vier Quartiere. Die Arbeit dort ist keine Pflichterfüllung – sie ist eine Erweiterung dessen, was ich in Horn gelernt habe.

Im Januar 2026 wurden im Regionalausschuss zwei Anträge verabschiedet, die ich mitgetragen habe: Sitzbänke in der Carl-Petersen-Straße in Hamm und bessere Verkehrssicherheit an der U2-Station Hammer Kirche. Kleine Maßnahmen mit direkter Wirkung für die Menschen vor Ort. Genau das ist Bezirkspolitik.

Rothenburgsort steht vor einer gewaltigen Transformation: Im Billebogen entsteht ein neues Stadtquartier, das Tausende von Menschen aufnehmen soll. Borgfelde verdichtet sich. Ich begleite diese Entwicklungen kritisch und frage immer: Wo sind die Grünflächen? Wo ist die soziale Infrastruktur? Wie klimaangepasst wird gebaut? Für Hamburg-Horn habe ich das im Stadtentwicklungs-Guide für Horn dokumentiert.

Hamburg-Mitte – Vielfalt auf kleinstem Raum

Hamburg-Mitte ist das pulsierende Herz unserer Stadt. Von der HafenCity über Borgfelde und Hamm bis nach Horn und Billstedt: Hier leben Menschen aus über 150 Nationen, hier stehen Altbauten neben Neubau-Quartieren, hier gibt es reiche und arme Stadtteile direkt nebeneinander.

Diese Heterogenität ist keine Schwäche – sie ist der Kern dessen, was Hamburg-Mitte ausmacht. Als Bezirksabgeordnete denke ich den ganzen Bezirk. Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und soziale Teilhabe gelten nicht nur in den gut gestellten Quartieren. Sie müssen überall gelten – gerade in den Stadtteilen, die bisher zu oft vergessen wurden.

Die Bezirksversammlung und der KUS

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat 71 Mitglieder und entscheidet über viele Fragen des täglichen Lebens: Bebauungspläne, Grünflächen, lokale Verkehrsführung, Sozialeinrichtungen. Sie ist kein Anhängsel des Senats – sie ist das Parlament des Bezirks.

Ich sitze für Bündnis 90/Die Grünen in der Versammlung und bin Vorsitzende des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt und Stadtnatur (KUS). Das ist das institutionelle Herzstück meiner politischen Arbeit. Im KUS wird entschieden, wie der Bezirk mit Grünflächen umgeht, wie wir auf Starkregen und Hitze reagieren, wie das Schwammstadt-Konzept in Horn und Hammerbrook umgesetzt wird.

Drei Beispiele aus der laufenden Legislatur, die zeigen, was im KUS konkret bewegt wird:

  • Das Schwammstadt-Konzept für Horn und Hammerbrook: Dezentrale Regenwasserspeicherung und Fassadenbegrünung, die das Mikroklima verbessern und Keller vor Überflutung schützen.
  • Tempo 30 vor der Grundschule Osterbrook: Beschlossen im Dezember 2024, bestätigt durch die Bezirksversammlung im Januar 2025 – einstimmig, überparteilich.
  • Die Begleitung des Volksentscheids Klimaneutralität 2040: Im Oktober 2025 stimmten 53,1 % der Hamburger:innen dafür, das Klimaneutralitätsziel auf 2040 vorzuziehen. Dieses Votum gibt meiner Arbeit im KUS einen klaren politischen Auftrag.

Klimaschutz löst Alltagsprobleme

Ich werde oft gefragt, ob der Bezirk sich Klimaschutz leisten kann. Die richtige Frage ist umgekehrt: Was kostet es uns, wenn wir ihn weglassen?

Ein Handwerksbetrieb in Hamm, dessen Keller nach dem nächsten Starkregen wieder unter Wasser steht. Eine Schule in Horn ohne Bäume im Hof, wo Kinder im Juli unter 38 Grad Unterricht haben sollen. Ein älterer Mensch in Borgfelde, der kein Auto hat und dessen Bus nicht häufig genug fährt. Das sind keine Klimaprobleme. Das sind Alltagsprobleme – die Klimaschutz löst, wenn er richtig gemacht wird.

Als Industriemeisterin für Elektrotechnik denke ich dabei nicht in Hochglanz-Broschüren, sondern in Systemen: Was ist der günstigste Punkt, an dem man eingreift, um das größte Problem zu lösen? Drei Antworten, die ich immer wieder gebe:

  • Schwammstadt statt Hochwasser: Überflutungsschutz durch Entsiegelung und Regenwasserspeicherung ist die günstigste Versicherung für Keller und Hauseigentümer:innen in Hamm und Horn. Prävention kostet weniger als Schadensregulierung – wie das in Horn konkret umgesetzt wird.
  • Straßenbäume statt Hitzestress: Bäume auf Schulhöfen und in Wohnquartieren kühlen das Mikroklima. Das schützt Kinder beim Lernen und Senior:innen an heißen Sommertagen – ohne komplizierte Technik, nur mit konsequenter Begrünungspolitik.
  • U4 und ÖPNV als soziales Grundrecht: Eine gute Bahnanbindung ist kein Luxus. Für alle, die kein Auto haben oder sich keins leisten können, ist sie die Bedingung für Mobilität und Teilhabe. Der U4-Ausbau nach Horn ist deshalb auch ein sozialpolitisches Projekt.

Meine politischen Schwerpunkte

Meine politische Arbeit für Hamburg-Mitte bündelt sich in vier Fachthemen. Sie sind nicht voneinander zu trennen – Klimaschutz ist die Linse, durch die ich alle vier betrachte.

  • Klimaschutz & Energie → – Klimaneutralität 2040, Schwammstadt, Energiewende im Bezirk: Das ist der Kern meiner Ausschussarbeit im KUS.
  • Stadtnatur & Grünflächen → – Tausend neue Bäume, Wildblumenwiesen, Naturräume für alle: Grün ist keine Dekoration, sondern städtische Infrastruktur.
  • Mobilität & Verkehr → – Tempo 30, U4-Ausbau, sichere Radwege: Wer sich sicher und günstig bewegen kann, braucht kein Auto.
  • Soziale Gerechtigkeit → – Bezahlbares Wohnen, Bürgerbeteiligung, Inklusion: Ein klimaneutraler Bezirk muss auch ein gerechter Bezirk sein.

Die Ampel-Koalition in Hamburg-Mitte

Nach der Bezirkswahl 2024 bildeten SPD, Grüne und FDP eine Ampel-Koalition in Hamburg-Mitte. Ich sage das ohne Zögern: Diese Koalition ist eine Chance, und wir nutzen sie. Grüne Kernthemen – Klimaschutz, Stadtnatur, soziale Teilhabe – sind im Koalitionsvertrag verankert. Das bedeutet: Wenn ich Anträge einbringe, landen sie nicht in der Schublade. Sie werden diskutiert, häufig überparteilich mitgetragen und beschlossen.

Das „Mitte-Modell” zeigt, was lokale Politik leisten kann, wenn der Wille zur Zusammenarbeit da ist. Ich schätze diese Möglichkeit – und nutze sie.

Meine Botschaft an dich

Hamburg-Mitte ist kein einfacher Bezirk. Zu viele Menschen, zu viele Interessen, zu viele offene Baustellen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Aber genau das macht ihn so wichtig. Hier kann Bezirkspolitik zeigen, dass Klimaschutz und sozialer Zusammenhalt keine Gegensätze sind. Dass ein grünerer Stadtteil auch ein gerechterer sein kann.

Dafür stehe ich an Infoständen in Horn und Hamm. Dafür sitze ich in langen KUS-Sitzungen. Dafür habe ich im Herbst 2021 entschieden, selbst politisch aktiv zu werden.

Wenn du Fragen hast, eine Idee einbringen möchtest oder einfach wissen willst, was gerade in deinem Stadtteil politisch bewegt wird: Schreib mir über das Kontaktformular oder komm zu einem Infostand oder einer Veranstaltung. Deine Ideen zählen.

Mehr erfahren

Meine politischen Schwerpunkte:

Mein Wahlkreis:

Direkt in Kontakt:

Häufige Fragen

Fragen & Antworten

Wie ist die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte aufgebaut?
Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte ist das gewählte Parlament des Bezirks. Sie beschließt den Bezirkshaushalt, entscheidet über Bebauungspläne und kümmert sich um lokale Themen von Parks über Schulen bis zu Straßen. Ich bin seit 2024 direkt gewählte Bezirksabgeordnete im Wahlkreis Horn.
Was ist der Unterschied zwischen Bezirksversammlung und Hamburgischer Bürgerschaft?
Die Hamburgische Bürgerschaft ist das Landesparlament und entscheidet über gesamtstädtische Themen wie Schulpolitik, Polizei und den Landeshaushalt. Die Bezirksversammlung ist eine Ebene darunter – zuständig für lokale Angelegenheiten im Bezirk. Mein Mandat liegt auf dieser bezirklichen Ebene, mit direktem Einfluss auf das Leben in Hamburg-Mitte.
Was bedeutet Klimaneutralität 2040 für den Bezirk Hamburg-Mitte?
Das Klimaziel 2040 wird auf Bezirksebene durch konkrete Maßnahmen umgesetzt: klimaverträgliche Bebauungspläne, Begrünung von Straßen und Dächern sowie Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden. Als KUS-Vorsitzende koordiniere ich diese Arbeit und sorge dafür, dass Klimaschutz bei jeder Bezirksentscheidung mitgedacht wird.
Was ist der KUS-Ausschuss Hamburg-Mitte?
Der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Stadtnatur (KUS) ist der Fachausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte für Klimathemen. Ich führe den Vorsitz seit 2024. Im KUS entscheiden wir über Begrünung, Klimaanpassung, Naturschutz und Umweltschutz im gesamten Bezirk.