Stadtnatur & Grünflächen
Lebendige Stadtteile brauchen lebendige Natur – für Artenvielfalt, Klimaschutz und Lebensqualität in Hamburg-Mitte.
Meine Positionen
1.000 neue Straßenbäume bis 2030 – Bäume sind keine Dekoration, sondern klimatische Infrastruktur für alle.
Wildblumenwiesen statt Kurzrasenflächen: Mehr Biodiversität für Insekten, weniger Mähaufwand, mehr Leben im öffentlichen Raum.
Insektenfreundliche LED-Beleuchtung in Horn: Richtiges Licht schützt Artenvielfalt, ohne die Sicherheit zu gefährden.
Natur in der Stadt – kein Luxus, sondern Notwendigkeit
Blühende Ränder, Straßenbäume, naturnahe Spielflächen: Stadtnatur verbessert das Mikroklima, fördert die mentale Gesundheit und bietet Insekten und Vögeln einen Lebensraum. Studien zeigen: Wer täglich Grün sieht, ist seltener krank. Gerade in dicht besiedelten Stadtteilen wie Horn oder Hamm ist Grün keine Dekoration, sondern lebensnotwendige Infrastruktur. Wie ich Stadtnatur mit dem gesamten Klimaauftrag des Bezirks verbinde, zeige ich auf der Seite Mein Bezirk Hamburg-Mitte.
Meine Ziele
- 1.000 neue Straßenbäume in Hamburg-Mitte bis 2030 – als Sprecherin für Stadtnatur ist das mein konkretes Ziel
- Wildblumenwiesen statt gemähter Rasenflächen auf öffentlichem Grün – mehr Biodiversität für Insekten, weniger Mähaufwand
- Entsiegelung versiegelter Flächen im Bezirk
- Mehr Stadtgärten – Community-Gardens und Gemeinschaftsgärten fördern und sichern
Was ich erreicht habe
Als KUS-Vorsitzende habe ich das Thema Stadtnatur in der Bezirkspolitik sichtbarer gemacht. 2024 habe ich den NABU-Rundgang durch Hamburg-Horn organisiert, bei dem wir gemeinsam mit Anwohner:innen die urbane Beleuchtung und ihre Auswirkungen auf die Artenvielfalt vor Ort untersucht haben – ein konkreter Schritt, um das Thema insektenfreundliches Licht in die öffentliche Debatte zu bringen. Die Aufwertung der Horner Rennbahn – Aufforstung, Bäume rund um Sitzbänke, bessere Müllentsorgung – treibe ich als Dauerengagement auf Quartiersebene voran. Und das Ziel, Wildblumenwiesen auf öffentlichen Rasenflächen durchzusetzen, ist ein aktives Anliegen, das ich im KUS konsequent verfolge: Eine Wildblumenwiese am Spielplatz kostet weniger als regelmäßiges Mähen – und leistet ökologisch wie für die Gesundheit der Nachbarschaft deutlich mehr.
Schwerpunkt: Insektenfreundliche Beleuchtung
In Hamburg-Horn setze ich mich dafür ein, dass bei der nächsten Beleuchtungserneuerung auf insektenfreundliche LED mit warmem Lichtspektrum (unter 2.700 Kelvin) umgestellt wird. Dunkle Straßen sind nicht die Lösung – richtiges Licht schützt Insekten, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.
Ein konkretes Beispiel dafür, wie das aussehen kann, zeigt der NABU-Rundgang durch Hamburg-Horn, bei dem ich 2024 die urbane Beleuchtung und ihre Auswirkungen auf die Artenvielfalt beleuchtet habe.
Schwerpunkt: Mehr Naturraum im dicht besiedelten Bezirk
Hamburg-Mitte ist der am dichtesten besiedelte Bezirk der Stadt – und trotzdem gibt es hier wertvolle Naturräume, die viel zu wenig geschützt und entwickelt werden. Der Inselpark in Wilhelmsburg, die naturnahen Uferbereiche der Bille in Rothenburgsort, der Blohms Park mit dem Horner Moor und die Horner Rennbahn: Diese Flächen sind keine Restgrün-Restposten, sondern das Rückgrat für Biodiversität und Klimaresilienz in unserem Bezirk. Die Horner Rennbahn ist als großes öffentliches Freigelände in Horn besonders prädestiniert für eine aktive Stadtnatur-Entwicklung – und sie liegt direkt an der neuen U4-Haltestelle.
Als KUS-Vorsitzende setze ich mich dafür ein, dass diese Grünräume nicht nur erhalten, sondern aktiv aufgewertet werden – mit naturnaher Bepflanzung, weniger versiegelten Wegen und mehr Lebensraum für Insekten und Vögel. Was viele nicht wissen: Wildblumenstreifen an Wegrändern oder extensiv gepflegte Rasenflächen kosten weniger als regelmäßiges Mähen – und leisten ökologisch zehnmal mehr. Das Wegenetz des Grünen Loops verbindet viele dieser Naturräume miteinander.
Mein konkretes Ziel: Jeder Stadtteil in Mitte bekommt mindestens eine Fläche, die aktiv als Naturraum entwickelt wird – nicht als Parkanlage für die Hochglanz-Broschüre, sondern als echtes Ökosystem für die Nachbarschaft. Stadtnatur und Klimaschutz sind dabei keine getrennten Themen – sie bedingen sich gegenseitig.
Mehr erfahren
- Mein Bezirk Hamburg-Mitte – Stadtnatur im Kontext der gesamten Bezirkspolitik
- Klimaschutz & Energie – warum Bäume und Grünflächen auch Klimainfrastruktur sind
- Hamburg-Horn im Überblick – Horner Grünräume, Parks und Nachbarschaft kennenlernen
- NABU-Rundgang Hamburg-Horn – Urbane Beleuchtung und Artenvielfalt vor Ort erleben
- Natur, Parks und Klimaanpassung in Horn – Überblick über alle Horner Grünflächen und Klimaprojekte
Häufige Fragen
Fragen & Antworten
- Warum sind Grünflächen in der Stadt so wichtig?
- Stadtgrün ist keine Dekoration, sondern lebenswichtige Infrastruktur. Bäume kühlen ihre Umgebung messbar ab, Grünflächen speichern Regenwasser und Insekten brauchen Lebensräume. In Hamburg-Mitte sind wir dicht bebaut – jeder Quadratmeter Natur zählt für das Stadtklima und die Lebensqualität aller.
- Was ist der Grüne Loop in Hamburg-Horn?
- Der Grüne Loop ist ein Grünzug, der Parks und Grünflächen in Hamburg-Horn miteinander verbindet – als zusammenhängendes Netz statt isolierter Grüninseln. Ziel ist, dass Fuß- und Radwege durch Grün führen und Natur im Alltag erlebbar wird.
- Welche Ziele verfolge ich bei der Stadtnatur?
- Meine Ziele: 1.000 neue Straßenbäume bis 2030, Umwandlung von Kurzrasenflächen in Wildblumenwiesen für mehr Biodiversität sowie insektenfreundliche LED-Beleuchtung in Hamburg-Horn. Stadtgrün und Klimaschutz gehen für mich Hand in Hand.
- Was hat Urban Gardening mit Stadtpolitik zu tun?
- Gemeinschaftsgärten sind für mich mehr als Hobbyprojekte: Sie schaffen Grünflächen dort, wo Asphalt dominiert, verbinden Nachbar:innen und bringen Kindern Natur nahe. Ich unterstütze Urban-Gardening-Initiativen in Hamburg-Horn als Teil einer lebendigen und klimaresilienten Stadtgesellschaft.