Hamburg räumt auf: Gemeinsam in Horn und Hamm
Bei der Aktion Hamburg räumt auf haben wir in Horn und Hamm Müll gesammelt – und gleich einen konkreten politischen Handlungsbedarf entdeckt.
Stephanie Wittern ca. 1 Min. Lesezeit Lesezeit
Am Samstag haben wir bei der Aktion „Hamburg räumt auf” mitgemacht. Trotz des Wetters – und es war wirklich kein schöner Tag – haben wir gemeinsam angepackt. Genau das ist es, was diese Aktion jedes Jahr besonders macht.
Start an der Horner Rennbahn
Um 13 Uhr ging es los: Treffpunkt U-Bahn Horner Rennbahn, Ausgang Am Gojenboom. Wir waren zu neunt – eine überschaubare, aber tatkräftige Gruppe. Rund um die U-Bahnstation haben wir gemeinsam Müll gesammelt und den öffentlichen Raum ein Stück sauberer hinterlassen.
Weiter nach Hamm
Um 14.15 Uhr zogen wir weiter zur U-Bahn Hammer Kirche, Ausgang Radroute. Dort erwarteten uns weitere Helfer:innen.
An der Hammer Kirche hat ein Mitstreiter auf eine Stelle bei den Sitzgelegenheiten hingewiesen, an der besonders viel Müll lag. Der Grund liegt auf der Hand: In direkter Nähe fehlt ein Mülleimer. Das ist keine Kleinigkeit – das ist ein strukturelles Problem, das sich direkt auf die Sauberkeit und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum auswirkt.
Für mich ist das ein klarer Anlass, das politisch aufzugreifen. Ich werde dazu einen Antrag schreiben.
Abschluss am Stadtteilhaus Horner Freiheit
Am Ende haben wir die gesammelten Müllsäcke zum Stadtteilhaus Horner Freiheit gebracht. Ein passender Abschluss: Das Stadtteilhaus ist ein Ort, der genau für diesen Zusammenhalt steht – Nachbarschaft, die füreinander da ist.
Ich danke allen, die mitgemacht haben. Ihr habt Horn und Hamm ein Stück lebenswerter gemacht.
Was ich daraus mitnehme
Gemeinsames Engagement wirkt direkt vor Ort. Und gute Bezirkspolitik beginnt oft mit genauem Hinschauen im Alltag: Der fehlende Mülleimer an der Hammer Kirche wäre mir am Schreibtisch nicht aufgefallen. Jetzt weiß ich, wo gehandelt werden muss.