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Stephanie Wittern mit ihrer Königspudelhündin im Japanischen Garten von Planten un Blomen, Hamburg-Mitte
Bericht

Planten un Blomen: Kultur im Grünen muss für alle bleiben

Die Grüne Fraktion setzt sich für den Erhalt des Kulturangebots in Planten un Blomen ein – Teilhabe, Zusammenhalt und Stadtnatur in Hamburg-Mitte.

Stephanie Wittern

Stephanie Wittern ca. 2 Min. Lesezeit Lesezeit

Planten un Blomen ist einer dieser Orte, die viele von uns mit ganz persönlichen Erinnerungen verbinden. Konzerte im Grünen, Kinderprogramme, die Wasserlichtspiele. Eine Mischung aus Natur und Kultur, die niedrigschwellig und offen für alle ist.

Genau deshalb war es für mich klar: Dieses Angebot darf nicht leise verschwinden.

Warum das Angebot unter Druck stand

Die Kosten für Technik, Personal und Organisation sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – das Budget blieb unverändert. Schon in den letzten Jahren mussten Angebote reduziert werden. Für 2026 standen weitere Einschnitte im Raum.

Das klingt abstrakt, trifft aber konkrete Menschen: Familien, die sich teure Kulturangebote nicht leisten können. Kinder, für die der Park ein Ort der Begegnung ist. Ältere Menschen, für die die Veranstaltungen im Sommer ein wichtiger sozialer Anker sind.

Unsere Entscheidung

Wir als Grüne Fraktion haben gemeinsam in der Bezirksversammlung entschieden, zusätzliche Mittel bereitzustellen. Mit dieser Unterstützung können zentrale Angebote erhalten bleiben – Kinderprogramme, Veranstaltungen, wichtige Anlaufpunkte im Park.

Drei Dinge lagen uns dabei besonders am Herzen:

  • Teilhabe: Kultur im öffentlichen Raum muss für alle zugänglich sein – unabhängig vom Geldbeutel.
  • Zusammenhalt: Orte wie Planten un Blomen bringen Menschen zusammen, die sich sonst nicht begegnen würden.
  • Stadtnatur erlebbar machen: Parks sind keine Restflächen. Sie sind das Herz einer lebenswerten Stadt.

Was klar bleibt

Das ist keine Dauerlösung. Die Finanzierung kultureller Angebote in öffentlichen Parks ist eigentlich Aufgabe der zuständigen Fachbehörden. Wir stehen dazu in der Pflicht, die notwendigen Mittel dauerhaft und verlässlich bereitzustellen – nicht durch kurzfristige Flickschusterei.

Deshalb setzen wir uns weiterhin für eine langfristige Mittelanpassung ein. Der Bezirk kann Lücken schließen, aber nicht auf Dauer ersetzen, was auf Landesebene entschieden werden muss.

Was verbindet ihr mit Planten un Blomen? Welche Angebote sind euch besonders wichtig? Ich freue mich über eure Rückmeldungen – beim nächsten Infostand oder über das Kontaktformular.

Stadtnatur Kultur Hamburg-Mitte Bezirksversammlung Soziale Gerechtigkeit

Über die Autorin

Ich bin Stephanie Wittern –
deine Grünenpolitikerin für Hamburg-Mitte.

Verwurzelt in Horn, verantwortlich für ganz Mitte. Ich kämpfe für klimagerechte Stadtentwicklung, bezahlbares Wohnen und eine lebendige Stadtnatur – weil die Zukunft nicht wartet.